Flutungen, Beschuss und Evakuierungen

Nach der erfolglosen Operation Market Garden im September 1944 wird das Gebiet zwischen Waal und Rhein zur Frontlinie. Auf beiden Seiten wird heftig gekämpft und geschossen. Die Zivilbevölkerung ist mitten in der Kriegsgewalt gefangen. Schnell wird beschlossen, das Gebiet zu evakuieren. Ein ganzer Strom von Evakuierten geht einer unsicheren Zukunft entgegen.

Nach der Schlacht um Arnheim stand die Betuwe unter schwerem Beschuss der Alliierten, die lange am Südufer der Maas ausharrten, als ihr Vormarsch im September 1944 ins Stocken geriet. Neun Monate lang bildete das Gebiet die Front zwischen dem befreiten und dem besetzten Teil der Niederlande. In keinem anderen Teil Europas war ein Gebiet im Zweiten Weltkrieg über einen so langen Zeitraum Frontgebiet. Mittlerweile findet auch das Schicksal der Zivilbevölkerung im Kampfgebiet größere Beachtung. Flutungen, dauerhafter Beschuss und Evakuierungen gehörten zu ihrem Alltag. (Quelle: WO2Gld)

In genau diesen Zeitraum fallen auch die schwärzesten Tage in der Geschichte des Dorfes Putten, der 1. und 2. Oktober 1944. Kurz nach Mitternacht verübt der Widerstand am 1. Oktober einen größtenteils misslungenen Anschlag auf ein Auto mit deutschen Offizieren. Die Besatzer nehmen Rache. In den folgenden Tagen erschießen die Deutschen sieben Menschen, mindestens 659 Männer zwischen 18 und 50 Jahren werden in das Durchgangslager Amersfoort gebracht. Über 500 Menschen überleben die Razzia in Putten nicht. (Quelle: 75jaarvrijheid.nl)

Erfahren Sie unter 75jaarvrijheid.nl mehr über die Razzia in Putten oder unter Liberationroute.nl mehr über den Zeitraum, in dem die Frontlinie durch die Betuwe verlief.

Die Zeit an der Front

Route Wasser als Waffe

Im Oktober 1944 schmiedeten die deutschen Truppen Pläne, einen Großteil des niederländisch-deutschen Grenzgebiets unter Wasser zu setzen, um einen alliierten Angriff abzuwenden. Im Dezember 1944, als der Wasserstand im Rhein sehr hoch war, sprengten deutsche Soldaten den Deich Drielsedijk. Die Überflutung hatte schwerwiegende Folgen für die noch anwesenden Bewohner, die kämpfenden Parteien und einige Binnenschiffer.

Erfahren Sie mehr über diese Route

Erleben Sie „Gelderland gedenkt“ bei diesen Veranstaltungen

10 Apr

Lezing over Ru Paré

10 Apr

Lezing over Ru Paré

10 Apr

De aanslag

11 Apr

In de voetsporen van de Canadezen

11 Apr

Voorst Remembers Operation Cannonshot

On Saturday 11th of April, the Bussloo Recreation Area is the subject of Operation Cannonshot, the start of the liberation of the Veluwe. There is much to experience such as a military camp, re-enactment and lectures. The highlight is the launch of the amphibious vehicles in the recreational lake.

11 Apr

Operatie Geslaagd – Erik Krikke en zijn band 7even Bridges over PTSS

17 Jan - 12 Apr

Expositie ‚Bezet, bevrijd & geplunderd‘

12 Apr

Voorst Remembers Operation Cannonshot – Bevrijdingstour en Herdenking

On Sunday 12th of April 2020, Easter Sunday, the crossing of the IJssel, Operation Cannonshot, will be commemorated and relived. Military vehicles will ride a tour through the villages of the municipality of Voorst. Along the route there are some stops to commemorate and realize the liberation.

13 Apr

Klementbrug Heerde

13 Apr

Herdenking Posterenk | 75 jaar bevrijding

13 Apr

Lezing Rob Bertholee

14 Apr

WO2-café Barneveld

Geannuleerd

15 Apr

Expositie Joods Erfgoed

15 Apr

WO2-café Elburg

Geannuleerd

15 Apr

(Uitwisselings) concert ‘Samen musiceren in vrijheid’.

Pupils from the Netherlands and Germany reflect musically on 75 years of liberation

15 Apr

Aan de Vooravond

16 Apr

Helden van Heerde

16 Apr

Viering Bevrijding Eerbeek-Loenen

Geannuleerd

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