Die Offensive im Rheingebiet

Winter 1944: Der britische Feldmarschall Montgomery plant eine groß angelegte Operation, um das linke Rheinufer zu erobern. Innerhalb von eineinhalb Monaten wächst das ihm unterstellte Heer auf eine Größe von fast 500.000 Soldaten. Es ist der größte Angriff der Alliierten seit ihrer Landung in der Normandie auf dem kleinsten Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs! Anfang Februar 1945 setzt Tauwetter ein. Die Panzer bleiben im vom Regen aufgeweichten Boden stecken. Die Operation Veritable, die Schlacht im Reichswald, wird buchstäblich zu einer Schlammschlacht.

Operation Veritable war der Deckname für den Einmarsch der Alliierten in Deutschland, der am 8. Februar 1945 begann. Aufgrund des tagelangen Regens und des erbitterten deutschen Widerstands schritt die Operation jedoch nur langsam voran.

Ende 1944 waren die Niederlande bis an die Ufer der großen Flüsse befreit. Der einzige Ort, an dem das britische Heer in Deutschland einmarschieren konnte, ohne dabei einen Fluss überqueren zu müssen, war die Gegend um Nimwegen. Folglich plante der britische Feldmarschall Montgomery eine groß angelegte Operation, um das linke Rheinufer zu erobern. Für die Briten und Kanadier handelte es sich um den größten Angriff seit der Landung in der Normandie auf dem kleinsten Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs. Anfang Februar 1945 stehen fast eine halbe Million Männer mit mehr als 1.000 Kanonen und 34.000 Fahrzeugen an der zehn Kilometer langen Front bereit zum Angriff. Montgomery hoffte, mit einem Angriff bei Bodenfrost schnell den Rhein erreichen zu können. Die Operation begann mit schwerem Artilleriebeschuss, mit dem die Gegner außer Gefecht gesetzt wurden. Anschließend setzte jedoch Tauwetter ein, sodass die Operation buchstäblich in einer Schlammschlacht endete (Quelle: spannendegeschiedenis.nl)

Erfahren Sie unter wegnaardebevrijding.nl mehr über die Offensive im Rheingebiet.

Video Operation Veritable

Route Wasser als Waffe

Im Oktober 1944 schmiedeten die deutschen Truppen Pläne, einen Großteil des niederländisch-deutschen Grenzgebiets unter Wasser zu setzen, um einen alliierten Angriff abzuwenden. Im Dezember 1944, als der Wasserstand im Rhein sehr hoch war, sprengten deutsche Soldaten den Deich Drielsedijk. Die Überflutung hatte schwerwiegende Folgen für die noch anwesenden Bewohner, die kämpfenden Parteien und einige Binnenschiffer. Anfang Februar 1945 wurden Deiche in der Umgebung der deutschen Stadt Kleve gesprengt. Letztlich konnte dies den Vormarsch der Alliierten aber nicht aufhalten.

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